Krawall-Combinette

Mit zwei Rädern macht das Leben AUCH Spaß

Im Grunde meines Herzens bin ich kein Motorradfahrer. Ja, ich hab die Scheine, alle, ohne PS Begrenzung. Aber auf einem Zweirad vermisse ich die weichen Sitze, die Wärme aus der Heizung, die gute Musik aus dem Radio. Es ist ein ganz anderes Reisen auf einem Motorrad, und ich habe da nie so richtig Blut geleckt. Außer… jaaaaa… außer die zwei Räder sind kaum mehr als ein Fahrrad 🙂 Wenn ich meine Welt mit 50km/h durchquere, nehme ich sie intensiver wahr als durch dicke Autoscheiben. Ich werde vom Zweitakt-Blues durchgeschüttelt und fühle mich am Ziel wie ein endorphingetränkter Marathonläufer. Kennt ihr das? Hallo Zündapp Super Combinette. Du bist seit 2013 geplant, der Weg zu dir war ein… Umweg.

Viele WILL HABEN Geschichten beginnen bei mir auf einem Bahnhof oder am Steuer auf dem Weg zum WILL HABEN Objekt.

Extratouren. Immer diese Extratouren.

So treibt es mich durch das nördliche Niedersachsen auf der Jagt nach der perfekten Möp. Irgendwann in den 80ern hatte ich eine grüne Piaggio Boxer II Mofa und glaubte mich damit gut motorisiert. Später sind mein Freund Jan und ich dann mit unseren Mopeds (da war’s eine Yamaha) nach Dänemark geknattert. Anno 2013 haben wir das, deutlich gealtert, wiederholt, schaut mal hier KLICK 🙂 Das war eine wundervolle Herrentour auf einem erwachsenen Boxer II Moped, gut für ganz legale 60 Sachen. Die wollte nach der Tour zu jemand anderem. Warum also nicht wieder sowas? Das Zweirad der eigenen Vergangenheit? Das bedeutet: Erspartes ankratzen, Kleinanzeigen wälzen, volltanken und angucken fahren.

Jensi-klassisch und niedlich

Eine Boxer in der Nähe von Boxerhude (oder so) war niedlich und im Originalzustand und einigermaßen erschwinglich. Vielleicht sollte ich noch eine Nebeninformation notieren: Die Welt ist verrückt geworden! Ach, das wusstet ihr schon? Also die Sache mit diesem Virus, dann ein Krieg nebenan… ja, Benzin ist teuer, es gibt kaum noch Salatöl oder Mehl und die Inflation ist bei 8%. Aber wusstet ihr auch, dass plötzlich alle Leute sich unbedingt ein altes Moped kaufen müssen?? Alle, ausnahmslos ALLE? Zumindest wächst dieser Eindruck, wenn ich die Preise für runtergerittenen Kernschrott oder zerrostete, nicht fahrbare Scheunenfunde mit platten Reifen sehe. Restaurierte „Hühnermörder“ der Marken Zündapp oder Kreidler kosten 3.000€ aufwärts, selbst Böxerchen wiegen gern 1.500€ schwer. Die hier soll 800 VHB kosten und fahrbereit sein. Hallo, da bin ich.

Abschied von Italien

Auch das ist eigentlich absurd viel Geld für ein Millionen-Moped aus Pontedera, damals™ lagen die bei 300€. Viele dieser Hobel werden übrigens ohne Papiere angeboten mit dem (meistens orthografisch völlig danebenen) Hinweis, die könne man für 60€ neu beantragen. Das -> geht aber nur, wenn die Möp mal in Deutschland versichert war und eine Fahrgestellnummer hat. Bei reinen Italien-Importen bedeutet das eine Neuzulassung mit Vollabnahme beim TÜV! Jetzt sitze ich auf dem Teil, Papiere sind da, es läuft, es knattert laut vor sich hin und es ist – nur eine Mofa 🙁 Mööh. „Aber die fährt locker 40!!“ beteuert der Vorbesitzer. Ja aber nein. Kein Tacho, viele nicht originale Teile, und das Böxerchen müht sich rappelig und krawallig bis zur Höchstgeschwindigkeit. Er lässt noch mit sich handeln, aber eine Mofa will ich nicht. Schade. Die war optisch echt süß.

Zusammengesteckte Einzelteile

Mit 15 scheuchte ich einen Sommer lang eine nicht zugelassene Zündapp Bergsteiger über die Feldwege, bis der Motor spektakulär platzte und ich lernte, dass man bei Zweitaktern Öl ins Benzin mischt. Solche Informationen sind sehr wertvoll. Im selben Jahr schenkte mir der Bauer nebenan seine Super Combinette, haptisch schon ein richtiges Motorrad! Die schrotete ich etwas öfter über ähnliche Feldwege, diesmal mit Zweitaktgemisch. Ich weiß gar nicht mehr, was aus der Zündapp wurde. Sie war irgendwann weg, aber die Erinnerung an das fette Motorradgefühl ist geblieben. Nur eben heute… ihr erinnert euch… 3.000€ und so…
Und dann ist da plötzlich diese teilzerlegte Zündapp C50 Super mit vielen neuen Teilen. Und mit Papieren.

Sowas nennt man Kaperfahrt, oder?

Motor neu gelagert, Kolben neu, Scheinwerfer, Rücklicht und Reifen neu und dies und das. Kleinteile fehlen, aber für eine Zündapp bekommt man alles im Netz. Ich packe meinen doppelten Nachwuchs auf den Alcantara-Ledernen Rücksitz, und wir fahren an einem sonnigen Samstag einmal quer durch Schleswig-Holstein zum Nürnberger Traditionsmoped. Der zusammengesteckte Teilehaufen wirkt gesund und machbar, kostet allerdings auch deutlich mehr als eine Piaggio Boxer. Aaaaaber es ist eine Zündapp! BämmBäBämm Bämm. Ach nein. Sie läuft nicht, kein Zündfunken. Und zusammengebaut muss sie auch werden. Bestandsaufnahme zu Hause in der Casa Sandmann: Habt ihr schonmal eine Zündapp zusammengebaut, ohne vorher jemals eine Zündapp zusammengebaut zu haben?

Hallo und Tschüss

Es fehlen Schrauben hier und da, es fehlen die Ritzel, es fehlen diverse Kleinteile. Urks. Wo kommt denn hier bloß was genau hin? Fehlt hier nicht eine Schelle? Was ist das da für ein Kabel? Ich spreche mit meinem Örg, der Moped kann. Aber nicht wirklich Zündapp ist. Örg schickt mich zu Nils, die beiden machen zusammen mit Andi Feldmann die Funktionspunk Filme auf Youtube. Nils kann Zündapp und gibt mir viele Tipps, hat aber keine Zeit, den Teilehaufen für mich sauber zusammenzubauen. Auch nicht gegen Geld. Frühestens im Herbst. Ach manno.

Die Zeit, die Zeit.

Die Gespräche mit Nils öffnen mir allerdings die Augen für eine längst überfällige Erkenntnis: Ich habe für so ein Puzzle keine ZEIT. Ich könnte mich da reinfuchsen, die fehlenden Kleinteile bestellen und am Ende ein cooles Moped haben, was dann dreimal so viel wert ist wie der Kaufpreis. Aber… WANN?? Ich schaff’s ja noch nicht mal, meinen Schlacht XM fertig zu zerlegen oder meinem Taunus neue Ventilschaftdichtungen zu spendieren, wann soll ich denn dann ein komplettes Moped wieder aufbauen? Knirsch. Zu schnell geschossen. Naiv selbstüberschätzend. Wie so oft. Ich werfe die teilzerlegte Zündapp C50 Super wieder auf den Markt und stöbere weiter in Kleinanzeigen rum. Diesmal suche ich gezielt nach „Zündapp“ und „fahrbereit“. Ach ja… da war ja was. 3.000€ und so 🙁

Make Love, not War.

Die neue Suche treibt mich an die Grenzen meines Budgets. Als Jan und ich 2013 mit den Mopeds nach Henne Strand geknattert sind, haben wir uns blutsbrüdermäßig geschworen, das zu seinem 50. Geburtstag nochmal zu machen. 50 werden. Das schien sehr weit weg. Diesen August ist es für ihn soweit, und wir stehen zu unserem Schwur 🙂 Daher kommt der frisch erweckte Moped-Hype. Ich finde eine Super Combinette im schönen Bad Malente nahe Plön. Mit Papieren. Angeblich immer gefahren, komplett, springt an und bremst und ist nur etwas mehr als doppelt so teuer wie die zuerst angeguckte Piaggio… Es ist Freitag der 13. und ich habe beruflich für heute alles erledigt – also fahr ich da mal hin.

Combinetten-Kombi

Ein Kumpel des Besitzers verkauft das fast 60 Jahre alte Krad aus einer Schraubergarage raus. Der Bock wirkt ehrlich und gesund. Der Tank ist bunt bepinselt mit grenzwertigen Alt-68er Symbolen und Phrasen („TITTEN“… ohje ohje…), den originalen gibt’s aber dazu. Sie springt gut an, läuft stinkend und krawallig wie ich das von einer Zündapp kenne und fährt sich… äh… also sie fährt sich. Alles ist etwas jackelig und klöterig, aber schon auf dem Garagenhof kommt bei mir so etwas wie Easy Rider Feeling auf. Der Dreigang-Schaltgriff fällt ab, die Tachonadel zittert und der Auspuff pöppelt aus der Krümmerschelle raus. Ich trete mit dem telefonisch dazugeschalteten Besitzer in harte Verhandlungen – und kaufe am Ende dieses, blaue, komplette und zusammengebaute Wunder. Diesmal nicht blauäugig. Langsam kenne ich ja die Fallstricke. Ich kaufe mir quasi Zeit. Diese Zeit war teuer, aber am Ende ist sie unbezahlbar.

Das sieht nach WENIGER Arbeit aus.

Auf dem landschaftlich überwältigend schönen Rückweg von Malente nach Kiel kommt mir der verwegene Gedanke, statt illegaler Probefahrten an den kommenden Tagen ohne Kennzeichen rund um Kiel einfach Nägel mit Köpfen zu machen. Die HUK Hauptverwaltung, bei der ich in den letzten 30 Jahren schon unzählige Alltagskarren versichert habe, ist bis 18:00 Uhr geöffnet. Also rolle ich mit der Zündapp im Kofferraum direkt in die Tiefgarage, ziehe eine Nummer und habe 30 Minuten später ein Versicherungskennzeichen in der Hand. An einem Freitag, den 13. und zusammen mit einem Teilkasko Angebot für einen Ford Scorpio 24V Cosworth (natürlich ganz unverbindlich). Was kann denn da noch passieren? Wenn das kein Glückstag ist 🙂

Es kann direkt losgehen!

Freitag, der 13.

Jetzt will ich’s aber auch wissen 🙂 Einen Schluck Kettensägensprit in den Tank. Mopedöl hab ich noch rumliegen, einen Kanister auch. Meine beiden Eierschalen-Helme von 2013 existieren ebenfalls noch, und mein Kopf scheint in den letzten neun Jahren nicht gewachsen zu sein. Ich ziehe alle Bowdenzüge fest, kontrolliere alle Schrauben und Achsen und drehe den Schaltgriff nochmal etwas fester auf den Lenker. Ein paar kleine Baustellen hat die Combinette, aber das kann ich nach und nach erledigen und muss dafür keine kompletten Explosionszeichnungen aus dem Internet studieren. Ich schicke Jan ein paar Bilder mit dem Zusatz „Erster!!!“ und bekomme diverse „gnarf sind die alle teuer geworden ich verzweifel hier bald“ Sätze zurück. Und dann? Ankicken, aufsteigen und looos!

Nimm DAS, Kiel!

😀 😀 😀 Herrlich. Einfach herrlich. Sowas von herrlich! Hach!! Ich hatte schon wieder vergessen, wie viel Spaß ein altes Moped macht! Mit einer bläulichen Rauchfahne geht es röhrend in Richtung Kieler Förde, und das erstaunlich schnell. Dem Vergaser fehlt noch ein bisschen die Kraft nach oben, aber auf ebener Strecke stehen schon 60 auf dem Tacho. Überall bleiben Spaziergänger stehen und gucken mir lachend nach. Oder winken. Das passiert mir sonst nur mit dem Taunus. Die Kette klonkt bei jedem Umlauf leicht am Kettenschutz und die Klingel klemmt. Aber dafür gibt es eine Hupe. Alles machbar, und es schüttelt mich so wundervoll durch 🙂

Nimm DAS, Kiel. Es gibt wieder ein Krad mehr auf deinen Straßen, und wenn nichts dazwischen kommt reiten wir im September an die dänische Nordseeküste. Der Jan und ich. Und wenn er zu geizig beim Erwerb eines eigenen Zweirades sein sollte – dann fahren wir eben die sechs Stunden zusammen auf meiner Zündapp 🙂 Sowas muss eine Freundschaft aushalten. Und das Gepäck plus Zelt wird sich schon irgendwie… äh… hinten drauf verstauen lassen. Glaube ich. Schauen wir mal.

Heute Abend zieht es mich erstmal mit frisch befülltem Kanister und vollem Tank an die Ostsee. Die salzige und etwas algige Luft weht mir frühsommerlich kühl um die Nase, der Ostwind zieht mir erstaunlich hartnäckig die Wärme aus dem Körper und ich bin so gut gelaunt wie schon seit Wochen nicht mehr. Alte Mopeds sind ein großartiger Spagat zwischen Spielzeug, Fortbewegung und Lebensgefühl.

Freitag, der 13.

In den nächsten Wochen werde ich sicher hier und da noch was… optimieren. Kleinigkeiten. Vielleicht bin ich seit den Fotos auch schon mal mit verstopftem Vergaser liegengeblieben und musste 5 Kilometer nach Hause schieben. Vielleicht nehme ich in Zukunft Werkzeug mit. Vielleicht hab ich schon den losen Ständer verloren und kann nicht mehr in den 3. Gang schalten, weil der Schaltgriff zerbröselt ist. Vielleicht. Wer weiß? 😀 Vielleicht habe ich aber auch das graue Zündapp Teilepuzzle erfolgreich an einen Bastler verkauft und wieder mehr Platz auf dem Hof? Geschichten eines Combinette Fahrers. Zündmanns Welt. Alles geht, nichts muss. Und bis dahin gucke ich noch ein bisschen über das Meer auf den Horizont und erfreu mich an den kleinen, lustigen Dingen im Leben.

Sandmann

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Über Sandmann

Die Zeit ist zu knapp für langweilige Autos, Abende vor dem Fernseher oder schlechten Wein. Ich pendel zwischen Liebe, Leben und Autos und komme nicht zur Ruhe. Aber ich arbeite daran.

15 Antworten zu Krawall-Combinette

  1. Arno sagt:

    Moin Sandmann,

    Bei deiner Herkunft hätte ich eher an DengelDengelDengel als EasyRider gedacht, aber da ist jeder anders.

    Das Gefühl kann ich aber nachvollziehen – bin im Studium ein gutes Jahr lang wegen Heuschnupfen statt Fahrrad eine wassergekühlte Automatik-50er gefahren. Nachdem ein Stück vom Auspuff abgefallen war und ich das entstandene Loch hochprofessionell mit Auspuffdichtmasse zugeschmiert hatte lief die plötzlich auch knapp 60km/h.

    Nun wohn ich wieder an der See, hier ist das mit dem Heuschnupfen nicht so heftig – und die Kiste wurde mir zweimal umgeworfen, dann hab ich sie verscherbelt.

    Aber Spaß hats gemacht 🙂

    MfG,
    Arno

    • Sandmann sagt:

      Ay Arno,

      dengeldengeldengel passt sicherlich mehr zu Kiel und zur Zündapp – aber im Herzen bin ich doch mehr Dennis Hopper 😉
      Was war das denn für ein Moped? Wassergekühlt?? Abgefahren.
      Ich bin ein wenig verunsichert, weil immer wieder was abfällt oder kaputt geht oder verstopft ist. So kann man ja nicht ruhigen Gewissens nach Dänemark 😀 Der Vergaser ist nun frei, jetzt muss ich mal den Kettenkasten inspizieren warum die Kette da schlägt, und ich glaube den Schaltzug mach ich gleich neu statt da zu basteln. Viel ist ja nicht dran.
      Und dann schauen wir mal. Ne kleine Probefahrt nach Plön, das sind 30 Kilometer und meine Mama macht einen episch guten Zitronenkuchen…

      Sandmann

  2. Bronx.1965 sagt:

    Ay Zündmann,

    jo, genauso hab ichs von dir erwartet. Inklusive „Umweg“. Aber du hast ja Platz. Genau wie ich. Da kann man einen überflüssigen Kauf auch mal zwischenparken. 😀 Hoffentlich bekommst du das graue Teile-Puzzle wenigstens aufkommensneutral verkauft. 😉

    Ich kann deine Begeisterung nachvollziehen. Hatte zu Jugendzeiten ne S 50 (Simson). Die lief mit („optimierten“) Ritzel gute 75 Sachen. Diesen 45 km/h gedrossel -Schwachsinn gab es bei uns ja zum Glück nicht.
    Hab Freude mit dem Teil! 😎

    Seemann

    • Sandmann sagt:

      Ay Maismann,

      Simsons und Schwalben wurden auch ein paar angeboten. Mit der Schwalbe werde ich allerdings rein optisch nicht warm. Aber die haben anscheinend auch Bing Vergaser, genau wie die Zündapps. Der Bing 1/17/41 Seitenschwimmer Vergaser ist der erste Vergaser meines Lebens, den ich VOLLUMFÄNGLICH verstanden habe 😀 Düsen, Gehäuse, Kleinteile, alles ZACK ins Ultraschallbad und ausgeblasen und zusammengebaut, grundeingestellt und – läuft 🙂 SO soll das.

      Das graue Teilepuzzle ist aufgrund seiner vielen Neuteile kostenneutral weggegangen, ich habe sogar noch einen Bowdenzug „abzweigen“ können 😉 Die geht in gute Hände.

      Und mit dem Nils habe ich eine gute Adresse für den Motor und alles, was so möglich ist. Aber solange das Ding läuft ist alles gut. Vielleicht lerne ich noch, die Zündung einzustellen und brenne den Auspuff aus und das sollte dann genügen. Erstmal…..
      Rock’n Roll!

      Sandmann

      • Bronx.1965 sagt:

        Das mit dem Teile-Puzzle freut mich, zu lesen.
        Der BVF 16N1-8 der S 50 ist nun auch kein Hexenwerk gewesen. Grundlogisch aufgebaut und extrem einfach zu händeln.

        Ne Schwalbe muß man anders betrachten. Nutzbetonter. Dafür wurde sie entwickelt und gebaut. Fahr sie mal bei Regen und freu dich danach über trotzdem trockene Beine und Füße. Sicher alles Dinge die heute nicht mehr diese Rolle spielen wie zu Zeiten der Schöpfung des guten Stückes. Die Leute haben Autos, damit ein Dach über dem Kopf. Mit dem Moped fährt heute kaum noch einer zur Arbeit. Ich red jetzt nicht von der Großstadt.
        Aber läßt man sich mal auf eine Schwalbe ein, spürt man genau das wofür sie einst gedacht war.
        😉

        • Sandmann sagt:

          Verstehe…
          Ich bin da ja durchaus offen für und wurde auch schon im Städchen „Weit weit Weg“ von Olaf Mantel zur Schwalbe Probefahrt eingeladen 🙂 Also wenn sich das ergibt fahr ich gern mal eine. Ich bin ja auch schon Tesla Model S gefahren und seit dem faltenfrei im Gesicht 😉
          Ich muss jetzt nur noch Urvertrauen in die Zündapp bekommen. Das ist noch nicht da, weil immer irgendwas abfällt oder nicht mehr funktioniert. So kann man ja nicht nach Dänemark fahren. Aber ich hab ja noch ein bisschen Zeit.
          Rocken wir erstmal den Dienstag und ab Mittwoch die Mille Miglia. Rein sozial medial. Argh.
          Sandmann

  3. … und es muss der 13.05. gewesen sein. 😉
    Du hattest mir ja schon persönlich einen Tag später gebeichtet. 😀

    In diesem Sinne: Schön den Draht auf Spannung halten! Braaap.

    Gruss
    Gerki

    • Sandmann sagt:

      Na Benzender?

      Es WAR der 13.05., krass, auch schon wieder einen Monat her. Ich komm hier zu nix 😀
      Jetzt noch den Cosworth Motor an einen Liebhaber abgeben und den Schlacht-XM zu Ende schlachten und auf dem Hof ist wieder Platz…

      Gruß zurück
      Sandmann

      • Einen Monat später – oder bei mir auch schon wieder 4000km später. 😀
        *duck&weg*

        • Sandmann sagt:

          Siehst du – ich arbeite für mein Geld und schreibe trotzdem auch hier was… und DU fährst nur durch die Gegend 😉 SO haben wir alle unseren Tagesablauf 🙂
          Rock on
          Sandmann

          • Ja! – so Du und ich! Aber die meisten diskutieren immernoch – während wir einfach machen – ob man einen W126 überhaupt als Daily fahren ‚darf‘ und/oder er überhaupt geeignet sei – und generell verbraucht er ja viel zu viel – und sowieso kann der doch garnicht im Winter gefahren werden.

            Gleichzeitig wollen jene Lamentierenden aber auch noch als ‚echte‘ Liebhaber/Kenner wahrgenommen werden – während die wenigen einfach machen/fahren/den lieben Gott einen lieben Gott sein lassen.
            Hach… die Welt dreht sich einfach weiter. :]

            Und mein Bruder war schon 5x mit seinem 190D am Mittelmeer – während Rüdigers, Karstens (definitiv mit ‚K‘!!) und Franks (im Cämp Däjwidt-Hemd) sich noch unsicher sind, ob die Achsübersetzung überhaupt für die Anfahrt zum Gotthardpass ‚reicht‘.

  4. kupy sagt:

    Hattest Du den Cosworth nicht erst im Kofferraum angelandet? 🙂 Das „Wer-kann-dazu-schon-nein-sagen“-Problem, das ich auch kenne? 🙂 Na dann gutes Platz-Schaffen und sturzfreies Rängdengdängel mit der Neuanschaffung!

    • Sandmann sagt:

      Ay kupy,
      ich kann schlecht nein sagen und bin immer für eine kleine Verrücktheit zu haben. Allerdings ist der Motor in meinem Cosworth noch einwandfrei, also kann ich den hier guten Gewissens hergeben an jemanden, der wirklich einen braucht.
      Oder ich lege ihn mir beiseite und gucke, wie der Wert jedes Jahr um 500€ steigt. Mal sehen 🙂
      Sandmann

  5. Merlin sagt:

    Ich hatte 1 Versuch, mopped zu fahren

    Nee. 3.

    Geschenkt Schrott Roller. 20 Euro. Der machte gar nix mehr

    N total kaputtes Mopped, 250 Euro .. voll Schrott. Fest Preis

    Und n Roller, der nie ansprang.

    Forget it!!

    Ich bekomme Autos, fahrende, für 100 bis 200 Euro. Fehlt nur das 💰 für’n Betrieb…

    Für 1000 bekomm ich 5 Autos.

    Ich will die fahren! Zulassen tanken benutzen. Keine Zeitfalle für Schrott

    Forget it. Die können nicht Mal nur 1 2m Hänger von mir ziehen, nicht Mal leer. Geschweige denn mit 300 oder 500 kg nutzladung.

    Bin erst ma bedient mit kaputt teuer Spielzeug !

    Der letzte kostete mich 50 Euro Kauf, 1000 Euro Werkstatt, nahm dann , leer, 4 l auf 70 km. Hä??

    • Sandmann sagt:

      Bei deinen Kommentaren habe ich manchmal das Gefühl, dass du das Leben und alles in ihm drin irgendwie scheiße findest.

      Ich kann mich aber auch täuschen. So geht eben jeder durch’s Leben wie er oder sie es für richtig hält 🙂

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