Die weiße Galeere

Wie ein Schiff im Hafen

Wie ein Schiff im Hafen

Die S-Klasse symbolisiert wie kaum ein anderes Auto der 70er Jahre Macht, Geld und Status in einem eigentlich sehr bunten Deutschland. Das Ding war mein Traumwagen, seit ich in der „Galeere“ auf dem Rücksitz ins Kino kutschiert wurde. Und es war auch das absolute Lieblingsauto von Kay Paffraths Vater. Grund genug für den Hamburger, sich so eine Trutzburg als 280 S in Weiß zu besorgen – und damit gemeinsam mit mir eine andere Trutzburg an der Elbe zu besuchen. Mit der aus dem Vollen gefrästen Limousine zur nie fertig werdenden Elbphilharmonie. Steigen Sie mit ein? Gern hinten rechts?

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Lars‘ Gemeindedienste

rauf - runter - rauf - runter

rauf – runter – rauf – runter

Tellerrand, Teil 2.
Der jüngste, mir persönlich bekannte Oldtimerschrauber live und in Farbe. Und zwar rot. Lars hat besuch von El Gigante und seinem nicht weniger roten REDSTAR Bulli, zusammen kommen die beiden mit dem momentan fahrbaren auch roten Auto von Herrn „Kohlkopf“ zum Audi V8 Treffen bei Markus in Fehrenbötel. Vatertag mal anders, und endlich lerne ich den Dithmarscher mal kennen 🙂 Wenn auch noch nicht mit seiner Elsa, dem alten Buckelvolvo. Alle zusammen drücken wir uns in einer versprengten Abtrünnigenecke zwischen all den Audi V8 rum und haben, glaube ich, einen ziemlich guten Tag. Hier und heute geht es um Lars‘ Geschichte zu diesem Event….

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Quasi Himmelfahrt?

XM und REDSTAR brüderlich vereint

XM und REDSTAR brüderlich vereint

Tellerrand, Teil 1.
Wenn man schon zu einem Audi V8 Treffen mit einem Citroën XM fährt, dann muss das besondere Gründe haben. Hat es auch. Nämlich die Menschen hinter den Autos. Und weil dieser Anlass wettertechnisch so fein liegt und der eine oder andere Homie frei/Urlaub/Lust hat hab ich dem El Gigante und dem Lars Kohlkopf auch gleich noch bescheid gesagt 🙂 El hat einen VW T3 REDSTAR, Lars einen Golf Kombi. Also passen die beiden auch super auf ein Audi V8 Treffen 😀 Oder? Na klar. Und beide schreiben im Netz. Hier und heute geht es um die Geschichte von El, denn er und Olivia haben noch viel mehr als nur einen Trip zu einem Autotreffen gemacht…

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Bollerwagen

Hauptsache mit Gitarre

Hauptsache mit Gitarre

Ein kleines Blitzlicht, ein Lebenszeichen, nicht dass Sie denken es gäbe mich nicht mehr. Da ist dieser Tage beruflich und privat einiges los, daher biete ich momentan nicht ganz so viele intime Einblicke in mein öffentliches Privatleben 😉 Kommen Sie damit klar? Und schon wieder Ziehdröhn XM, schlimm, oder? Aber passt doch: Die Karre bollert und klappert mit ihrer ausgeleierten Spannrolle am Rippenriemen (hoffentlich ist sie das überhaupt, die so einen Lärm macht) so heftig, dass ich für den Vatertag morgen gar keinen anderen Bollerwagen brauche. Der Franzose tut es doch auch. Also packe ich meinen Koffer(raum) mit ein paar Vatertagsutensilien und einigen Dingen, die ich morgen NICHT brauchen kann und begebe mich auf ein Audi V8 Treffen 😀 Hihi. Passt doch.

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Kombi? – Braucht man nicht! Teil IV

Das Dicke muss ins Offene

Das Dicke muss ins Offene

Sie wird unwirsch, wenn es über einen zu langen Zeitraum nichts zu gärtnern gibt. Work-Life-Balance nennt mein halbfinnisches Fräulein Altona das wohl, dem beruflichen Denken und dem privaten Erziehen müssen Blumen entgegengepflanzt werden. Neuestes Projekt: Theoretische Hochbeete in alten Regentonnen. Für Mohrrüben. Ich weiß, wo zwei davon rumstehen, aber schon auf dem Weg da hin kommt mir der leise Verdacht, dass ich mich vielleicht mit der Transportzusage und der damit verbundenen automobilen Logistik ein bisschen zu weit aus dem Fenster gelehnt haben könnte. Sie selbst ist mit dem Mercedes unterwegs in Lüneburg. Ich… äh… fahre den XM, eine klassische, flache Fließhecklimousine, und auf dem Beifahrersitz thront erhaben mein viertelfinnisches Sandmädchen. Wie soll ich denn bitte so zwei riesige Regentonnen von Kiel ins nördliche Niedersachsen bringen?? AAAHHH!!!!!!

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Frühlingserwachen

Hunger nach Schraubereien. Los geht's.

Zuneigung und  Hunger nach Schraubereien. Los geht’s.

Endlich!!!! ist es draußen so warm, dass mir beim Freiluft-Schrauben am Auto weder die Finger abfallen noch jedes zweite Plastikteil durchbricht. Der kantige XM braucht Liebe. Viel Liebe, viel Zuneigung und Aufmerksamkeit, die ihm in den letzten 10 Jahren nicht zuteil geworden ist. Dass er überhaupt noch läuft grenzt an ein Wunder, aber jetzt hat er ja mich. Und ich habe Feierabend, bewaffne mich mit Werkzeug und lege endlich!!! mal los. Ohne Rotwein. Ich finde: Chaotisch verlegte Relais, Farben, die ich in der Elektronik so nicht vermutet hätte, noch farbigere gut versteckte Steuergeräte und eine Form der Wiederauferstehung. Passt? *krach* AUA!

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Mehr geht nicht

Klare Kante und viel Platz. Hinten.

Klare Kante und viel Platz. Hinten.

Tief Luft holen: Continental Mark V. Da bebt der Boden schon, wenn ich es nur ausspreche. Der nordamerikanische Klotz aus den späten 70ern ist fast sechs Meter lang und füllt ganz gelassen sieben Liter Hubraum mit Benzin, kurz vor jeder Zündfolge. Bei diesen Dimensionen denken sogar stolze Eigenheimbesitzer über einen spontanen Einzug nach, dabei passen in das Coupé bequem nur zwei erwachsene Menschen rein. Die haben aber eine Menge Spaß mit ständigem ungläubigem Kopfschütteln – Spaß zumindest bis zur nächsten Kurve oder Tankstelle. Lassen Sie uns einen der letzten unfassbar überheblichen Full-Size-Dinosaurier ein paar Meilen reiten.

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Aus Versehen gekauft

Schon wieder trailern

Schon wieder trailern

Alufelgen. Ich wollte doch nur die blöden ALUFELGEN!!
*gnarf* Diese schönen, filigranen Alufelgen, wie sie ab Werk auf dem Citroën XM Y3 V6 drauf waren. Die sind sowas wie eine blaue Mauritius unter den metallischen Reifenträgern, die gibt keiner gern her. Denn es sind die einzigen mir bekannten Alufelgen, die zusätzlich auch noch Radkappen drauf haben 🙂 Beim Stöbern im Netz habe ich sie im Kofferraum eines XM liegen sehen, Preis (für den XM) Vhb. Aber einen XM hab ich ja schon, auch wenn ich viele Ersatzteile brauchen könnte. Doch nicht von dem. Der ist zu gut. Scheckheft, gute Ausstattung, neue Reifen drauf und eine LPG Gasanlage. Also nur die Felgen im Kofferraum. Ich schreibe den Verkäufer an und habe statt Felgen nun den Salat.

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WischWasch Fandango

Keine Rücksicht. SO geht das nicht.

Keine Rücksicht. SO geht das nicht.

Ich reite seit über 25 Jahren alte Autos durch meine Welt. Und alle teilen das selbe Schicksal: Sie ziehen immer leicht nach links, sie haben immer Probleme mit dem Wärmetauscher und sie verschmieren immer die Scheiben. IMMER. Egal ob die Wischer neu sind oder nicht, ob von BOSCH oder von Xiong-Schong. Der XM macht da keine Ausnahme, der zieht leicht nach links, heizt innen echt bescheiden (ich weiß auch woran das liegt) und verschmiert die Scheiben. Besonders hinten. Und wenn ich energisch und eigennützig am Hebel für WischWasch zerre macht er sogar noch ganz andere Sachen, wie ich heute Morgen feststellen durfte…

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Garagengold

Röpp Pöpp Pöpp Rock'n Roll

Röpp Pöpp Pöpp Rock’n Roll

Einen alten Baum soll man nicht mehr verpflanzen. Ob diese Weisheit auch für alte Autos gilt kann ich nicht sagen, doch solange ich keinen eigenen Garten am Haus mit Carport oder Garage habe, ja noch nicht mal überhaupt einen Garten, verpflanze ich sowohl Bäume als auch Autos. Irgendwann bin ich vielleicht mal angekommen. Aber heute noch nicht, jedenfalls nicht endgültig. Mein schon oft verpflanzter KaSi und ich erreichen Niedersachsen, hier soll er bis auf Weiteres wohnen. Ich mach ihm auf und begleite ihn rein…

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Schichtwechsel

Wir werden verfolgt!

Wir werden verfolgt!

Irgendwo steht immer noch ein Auto rum. Manchmal nur irgend ein Auto, manchmal eins von denen, die mir am Herzen liegen. Das sind nicht mehr viele. Mein treues kleines Goldstück aus Salzgitter ist auch bald wieder 10 Jahre an meiner Seite, rostet vor sich hin und wartet seit Monaten auf einen neuen Heimathafen. Heute verschiffen wir den 1971er KaSi erst mal nach Hamburg. Mit dem dicken Diesel als Dampflok vorneweg. Und ausnahmsweise nicht mit einem Bein im Knast oder beiden Beinen im Strafregister der Verkehrssündenkartei (wie sonst). Ich bin brav geworden. Aber ich bin bei tonnenschweren Anhängern immer ängstlich…..

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FUN FUN FUN till…

Holsten knallt am dollsten

Holsten knallt am dollsten

…her daddy takes the T-Bird awaaayyyyy

Shirley Johnson-England, Tochter des amerikanischen Radiomoguls Howard D. Johnson, schnappte sich in den frühen 60ern dessen Ford Thunderbird, um zur Bücherei der University of Utah zu fahren und sich (vielleicht) in ihre Studien zu vertiefen. Sie traf dort allerdings ein paar Freunde, und ups? plötzlich hatte sie mehr Lust auf Cruising durch Salt Lake City, Hamburger und das Drive-In-Kino. Vati bekam das mit und nahm Shirley die Schlüssel des Autos direkt wieder weg. Als sich die Teenage-Lady am kommenden Tag im Sender vor der versammelten Mannschaft darüber aufregte, waren gerade Brian Wilson und Mike Love von den Beach Boys vor Ort – und schrieben diesen umstrittenen, aber höchst erfolgreichen Song darüber 🙂 Und ich? Ich leih mir einen T-Bird aus und fahr‘ auf einen Hamburger durch Hamburg, ohne Vati im Nacken.

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Als Digital zu Retro wurde

Mehr Wahl als Qual

Mehr Wahl als Qual

Okay ich gebe ja zu, dass meine alten Musikkassetten damals schon ihre Nachteile hatten und heute immer noch haben. Jaaaa doch! Musik hören ist im neuen Jahrtausend einfacher und in besserer Qualität möglich als je zuvor, auch im Auto. Aber die jederzeit zugreifbare musikalische Vielfalt im Netz und die ganzen Speichermedien verändern das Hören der Musik strukturell. Als die CD in den 90ern nach und nach die doofe Kassette ablöste war ich stolzer Discman-Pionier. 25 Jahre später ist auch die Silberscheibe ein sterbendes Medium. Ich trauere ein wenig um die Einzigartigkeit der Lieder, während ich in meinem Auto so viel Anschlussmöglichkeiten wie nie zuvor ausprobieren kann 🙂 Hören wir doch mal rein.

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Willenlos frieren

Bei Minusgraden wollen wir nicht

Bei Minusgraden wollen wir nicht

Kälte mag ich nicht. Nasse, norddeutsche Kälte mag ich noch viel weniger als seltsam trockene Eiskälte, aber egal wie kalt das draußen ist – ich bin ein Frühlingskind. Minusgrade tun mir weh. Sie sind im Norden der Republik zum Glück selten, denn mein Auto ist da ähnlich gestrickt, der mag Kälte auch nicht. Die Batterie tief in seinem Inneren mag Frost noch viel weniger als die Elektrik dieses wackeren Franzosen, und heute Morgen sind wir beide uns bei diesem Thema so einig wie nie zuvor. Ich muss raus aber will eigentlich nicht. Er will aber auch nicht. Ist mein Citroën überhaupt ein Er? Heute Morgen benimmt er sich eher damenhaft 🙂

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